Räume, die über Jahre zugestellt wurden, bis die Tür nicht mehr richtig aufgeht.
Nach zwanzig Jahren sieht es fast überall gleich aus: alte Skiausrüstung, Kartonstapel vom letzten Umzug, halbleere Farbeimer, ein ausgedienter Fernseher, Möbel aus der vorherigen Wohnung, Einmachgläser, ein Velo ohne Räder und Werkzeug, das seit Jahren auf seinen Einsatz wartet. Der grösste Teil davon ist Sperrgut, ein kleiner Teil Sonderabfall und ein überraschend grosser Teil verkäuflich.
Wer alles in denselben Wagen wirft, zahlt am Ende für alles den teuersten Tarif. Sperrgut ist der kostspieligste Weg, Metall hat dagegen einen Wert, Karton und Holz sind günstiger, und Elektrogeräte laufen über die bereits beim Kauf entrichtete Recyclinggebühr. Wir trennen deshalb schon beim Ausräumen. Der Unterschied bei den Entsorgungskosten fliesst direkt in Ihren Preis ein.
Manche Räume sind über Jahre so gefüllt worden, dass kaum ein Durchkommen ist. Solche Aufträge nehmen wir an, ohne Kommentar und ohne Aufsehen. Was wir brauchen, ist eine ehrliche Einschätzung vorher, damit wir mit der richtigen Anzahl Leute und der passenden Ausrüstung anrücken. Bei belasteten Räumen arbeiten wir mit Schutzausrüstung und führen auf Wunsch eine Desinfektion durch.
In Mehrfamilienhäusern bleiben Kellerabteile nach Auszügen häufig gefüllt zurück, und niemand weiss, wem was gehört. Wir räumen solche Abteile nach Ihrer Freigabe, dokumentieren den Zustand vorher mit Fotos und übergeben besenrein. Bei ganzen Kellergeschossen mit mehreren Abteilen rechnen wir pauschal ab, das ist meist günstiger als abteilweise.
Diese Stoffe gehören nicht in den Sperrgutcontainer. Wir führen sie den vorgesehenen Sammelstellen zu und weisen den Aufwand transparent aus, statt ihn im Pauschalpreis zu verstecken.
Wir nehmen ab, hören zu und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist.